Poconos Mountains

Posted on May 19, 2008

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Entschuldigung: Ich moechte mich hiermit mal beim geneigten Leser entschuldigen, dass ich meinen Blog nur so “nachtragend” fuehre. Ich gelobige Besserung. Es werde noch ein paar Retrospektiven kommen.

Zum Thema: Ungefaehr 1.5 Stunden mit dem Auto von uns entfernt beginnen die Poconos
Mountains
die hier als Urlaubziel bekannt und beliebt sind. Wir haben von Kollegen verschiedene Empfehlungen bekommen und geschafft da ein wenig Zeit zu verbringen.

Im Winter hatten wir bereits einen ersten Eindruck bei Skilaufen auf dem Jack Frost und Big Boulder bekommen. Aber auch im Sommer haben die “Berge” (821 m, hoeher wirds nicht) viel zu bieten, was sich der Amerikaner als Entspannung gefallen laesst. Wandern, Radfahren, Wildwasser Rafting, Paintball, Gluecksspiel und Schieszen sind nur einige der moeglichen Aktivitaeten.

Rafting: Veranstaltungen dieser Art sind ziemlich gut durchorganisiert und fuer einen groszen Durchsatz an Menschen pro Tag konzipiert. Das muss dem Spasz allerdings keinen Abbruch tun. Wir haben uns mit den Whitewater Challengers
in die Fluten gestuerzt und hatten ziemlich viel Spasz. Der Lehigh River fuehrt im Sommer normalerweise nicht zuviel Wasser. Allerdings existiert ein Damm oberhalb des Flusses, der als Wasserspeicher genutzt wird und an bestimmten Wochenenden abgelassen wird. Wir haben so ein Wochenende abgepasst und die Wassermenge war definitiv akzeptabel. 6 Personen pro
Boot und eine Strecke von ca 4 Stunden sind schon ein gutes Erlebnis. Allerdings vermuten wir, dass ohne Oeffnung des Staudamms der Flusz ein ganz schoen trauriges kleines Rinnsaal ist. Insgesamt kann man sagen, dass ein Flusz der Klasse 2 mit Stromschnellen der Klasse 3 nett ist. Wenn man eine richtige Herausforderung sucht, sollte man jedoch nicht unter Klasse 4 anfangen.

Wandern: Der Knueller und von den meisten Kennern empfohlen sind die Bushkill Falls. Das Niagara in Pennsylvania, wie man oft lesen kann. Das ist ein umzaeunter Park, fuer den Eintritt (9$ pro Erwachsenem) verlangt wird, der allerdings tatsaechlich sehr schoene Wanderstrecken (nicht sehr schwierig und leider gar nicht sehr lang) bietet. Auf der laengsten Strecke waren wir ca 1.5 Stunden unterwegs. Nun ja.
Wenn man etwas weiter wandern moechte fuehrt der beruehmte Appalachian Trail auch durch Pennsylvania/New Jersey. Es gibt viele Stellen an denen man loslaufen kann. Insgesamt ist er wohl 2000 Meilen lang. Leider hat an dieser Stelle das erste Mal das Wetter unsere Plaene durchkreuzt.

Biking: Leider hat uns das Wetter fuer diesen Tagesordnungspunkt einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es gibt allerdings viele Gelegenheiten Raeder auszuleihen und sich sogar zu einer netten Strecke shutteln zu lassen.

Unterkunft: Wir haben uns fuer das Wochenende ein Haus gemietet. Es gibt sehr viele Angebote fuer groeszere Gruppen und bei 10 Personen wird das dann auch zu einem kosteneffizienten Spasz. Die Haeuser sind meistens ziemlich komfortabel ausgestattet. Wir hatten drei Fernseher, ordentliches Internet, einen pompoesen Grill und einen sehr entspannenden Jacuzzi. Tiere aus dem Wald (bestaetigt: Rehe, nicht bestaetigt: Baeren) kommen gelegentlich beim Fruehstueck mal vorbei schauen. Die Gegend ist in der Regel ruhig und kann sehr weiterempfohlen werden.

Bilder zum Thema sind hier zu finden.

Update: Denise hat noch einige Bilder vom Raften online gestellt. Die findet man hier.

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