Beijing die Fortsetzung

Posted on May 20, 2007

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Wie ihr vielleicht gesehen habt, habe ich mit den beiden Franzosen aus Shanghai die Mauer besucht. Ein wirklich beeindruckender Bau. Wir sind die “Geheimtipp”-Tour gelaufen, die inzwischen jeder macht. Urspruenglich wollten wir ein Taxi mieten. Leider war das fuer dein Preis von 400 Yuan nicht moeglich und deshalb wollten wir es mit dem Bus probieren. Auf dem Weg dorthin hat uns dann ein “privater Taxiunternehmer” angeboten, uns fuer 400 zu fahren. D.h. er hat uns nach Jinshanlin gefahren, wir sind auf der Mauer nach Simatei gelaufen und er hat uns dort abgeholt. Auf der Mauer gibt es jede Menge alte und junge Frauen und Maenner aus China, die einem eiskaltes, gefrohrenes Wasser verkaufen, oder Cola oder Bier und einem ihre traurige Geschichte erzaehlen. Wir hatten auch eine ungewollte Reisebegleiterin, die uns dann am Ende ein Buch ueber die Mauer fuer sehr viel Geld verkaufen wollte. Die Mauer soll zu ihrer besten Zeit ca 10000km lang gewesen sein. Urspruenglich begonnen schon 200 vor Christus, wurden unter verschiedenen Herrschern einzelne Stuecke gebaut. Als China dann vereinigt von Qin Shihuang regiert wurde, versuchte man mit unglaublichen menschlichen Aufwand die Mauer zu vervollstaendigen. Urspruenglich bestand die Mauer nur aus befestiger Erde (und den Knochen von vielen Arbeiter ..). Als wirklich gute Verteidigung ist die Mauer nie im Einsatz gewesen. Vielerorts jedoch als guter Transportweg ueber das schwierige Gelaende der Berge. Zur Zeit der Ming-Dynastie wurde dann mit mehr als 100-jaehrigem Aufwand versucht die Mauer durch den Einsatz von Steinen noch einemal zu befestigen und zu vervollstaendigen. Danach ist die Mauer in Vergessenheit geraten und erst durch die Tourismusindustrie gerettet worden.

Freunde von Luic und Sylvant arbeiten hier in Beijing in der franzoesischen Botschaft und kennen sich inzwischen ziemlich gut hier aus. Mit ihnen haben wir den Club Banana (der Club in Beijing) besucht. Das war sehr laut, ging sehr lange und war selbst fuer chinesische Verhaeltnisse nicht wirklich guenstig, aber es hat ne Menge Spass gemacht. Im Vergleich zu der Bar in der wir vorgeglueht haben, war die Musik wenigstens aus diesem Jahrhundert.

Heute habe ich mir den Platz des himmlischen Friedens angeschaut. Neben der offensichtlichen Polizei sind wohl auch viele Ordnungshueter in zivil unterwegs um an diesem empfindlichen Punkt Chinas jegliche Unordnung zu vermeiden. Ausserdem ist die Sammlung an Kameras rekordverdaechtig. Da heute Sonntag ist, war der Platz sehr voll mit vielen meist chinesischen Touristen. Viele machen Fotos von sich mit dem Arbeiterdenkmal oder der Mao-Gedenkhalle.

Mittagessen war wieder grossartig. Allerdings diesmal ziemlich teuer, da in besserer Gegend. Nun ja. Fotos werde ich immer weiter zur Beijing Collection hinzufuegen. Ab und zu reinschauen lohnt sich also.

Seid gegruesst.

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